Ihr seit wie Irrlichter. Lockend, freundlich warm. Zieht ihr mich noch tiefer in den Sumpf. Falsche Versprechen. Falsche Hoffnung. Süße Versprechen nach Erlösung und Sicherheit. Nach Geborgenheit und Zuflucht. Doch immer wenn ich euch erreiche erlischt euer Licht. Lässt mich nackt und kalt und ängstlicher zurück. In weiter ferne ein Licht. Es flackert Tanz und verspricht Wärme. Ich mache mich auf den Weg habe nichts mehr zu verlieren. Hoffe erneut Und sammle meine Kraft um mich endlich in die wärmenden Arme fallen zu lassen. Wieder erlischt ihr kurz vor meiner Ankunft, wieder lässt ihr mich allein. Wieder stehe ich schutzlos im dunkeln da. Allein.
Ein Licht, ein warmes Licht in der Ferne. Geh nicht . Geh nicht. Nicht schon wieder. Aber ich kann nicht anders, vielleicht dieses Mal. Vielleicht endlich jetzt. Seht ihr mich! Rettet ihr mich, vor der Dunkelheit. Lasst ihr mich rein. Vielleicht bin ich nicht länger allein. Vielleicht endlich – eurer würdig. Ich sammle letzte Kraft. Laufe. Renne.
Nichts.
Kein Licht. Keine Wärme. Nur Schwärze die mich umfängt, einhüllt und zu ersticken droht.
Familie